Das Architekturzentrum Wien widmet sich in der Ausstellung Form folgt Paragraf dem rechtlichen Subtext von Bauen und Stadtentwicklung. Sie macht sichtbar, wie Richtlinien die gestaltete Umwelt prägen.
Das O&O Depot in Berlin widmet sich dem Filmarchitekten Ken Adam. In der bis zum 19. Januar 2018 laufenden Schau sind auch Zeichnungen zu sehen, die noch nie präsentiert wurden.
Bruno Reichlin und Fabio Reinhart erhielten am 18. November 2017 von der ETH Zürich das Ehrendoktorat verliehen. Die beiden Tessiner wurden für ihre engagierte Arbeit als Hochschullehrer und für ihre kritischen Reflexionen im Architekturdiskurs ausgezeichnet.
Das zehnjährige Bestehen der Hungerburgbahn in Innsbruck gibt Anlass zum Feiern: Am 1. Dezember 2017 wird der runde Geburtstag der von Zaha Hadid gestalteten Bahn in der Tiroler Landeshauptstadt zelebriert.
Das Schweizerische Architekturmuseum in Basel ist vorerst gerettet. Wie die bz Basel schreibt, haben private Personen Geld gesprochen. Noch im Sommer war das Museum in seiner Existenz bedroht, weil das Bundesamt für Kultur sein Fördermodell geändert hat.
Die Kunstbiennale in Venedig gab sich in diesem Jahr architektonischer denn je. Vor allem das narrative Potenzial der Ruine zieht sich wie ein roter Faden durch die von Christine Macel kuratierte Schau. Ein Rückblick, der zugleich Vorschau auf die Dezember-Ausgabe der archithese ist.
Der Backsteinbau der Architekten Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg ist mit seinem Glockenspiel und der imposanten Glaskuppel eine echte Hamburgensie – und eine der wenigen Ikonen der Postmoderne auf deutschem Boden. Doch bald könnte er verschwunden sein.
Das Team von gasser, derungs hat den Messing-Bolzen des Vereins Gute Bauten Graubünden erhalten. Ausgezeichnet wurde sein Stallumbau zum Theaterraum in Riom für das Origen Festival.
Spannende Essays, hintergründige Interviews, inspirierende Bilder – schenken Sie mit archithese ein Jahr Lesevergnügen. Wer bis zum 19. Dezember 2017 bestellt, dem bieten wir einen kostenlosen Geschenkeinpackservice.
Zürcher Wohnungsbau. 1995-2015 wirft einen kritischen Blick auf die neuere Wohnarchitektur der Limmatstadt. Die Buchhandlung Never Stop Reading stellt das Werk am 16. November 2017 in Zürich vor.
Muck Petzet und Mathieu Wellner haben eine Petition lanciert, die sich an Münchens Oberbürgermeister richtet. Sie fordern das Hirmer-Parkhaus in der Innenstadt zu erhalten und nichtkommerziell umzuprogrammieren.
Bis frühestens 2022 soll der Flughafen Dübendorf ausgebaut werden, denn künftig sollen die Business-Flieger dort statt in Kloten über die Startbahn rollen. Nun hat das Zürcher Büro Meier Hug den Studienwettbewerb gewonnen. So soll der Bau einmal aussehen.
Der Design Preis Schweiz 2017 wurde für Arbeiten und Initiativen verliehen, die in besonderem Masse aktuelle soziokulturelle und politische Fragen verhandeln.
Am 9. November 2017 wird im S AM in Basel über den Schweizer Wohnungsbau diskutiert: Das Kuratorentrio, welches 2018 den Schweizer Pavillon an der Architekturbiennale in Venedig bespielt, stellt sein Projekt Svizzera 240 vor.
Stephan Karkowsky vom Deutschlandfunk diskutierte mit archithese-Chefredaktor Jørg Himmelreich über den geplanten Umbau des AT&T Buildings von Philip Johnson und erklärte, warum er verhindert werden sollte.
Vom 15. bis 19. November 2017 lassen sich in den ehemaligen ABB-Hallen in Zürich-Oerlikon Neuheiten des Designs entdecken: neue räume öffnet dann bereits zum neunten Mal die Tore.
Die Bausubstanz Europas als einigendes Element des Kontinents: Davon schwärmt Jürgen Tietz in seinem Buch Monument Europa. Was als flammendes Plädoyer gemeint ist, legt aber hauptsächlich die Vielseitigkeit der Interpretationsmöglichkeiten von Bauwerken offen.
Am 7. November 2017 hat Kommissärin Verena Konrad in Wien das Konzept für Österreichs Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig im kommenden Jahr vorgestellt. Henke Schreieck, LAAC und Sagmeister & Walsh werden mit einer raumgreifenden Installation das Thema öffentlicher Raum behandeln.
Mit Sammelstelle archithese bringt das Nidwaldner Museum die schriftenreihe in einen Dialog mit zeitgenössischer Kunst und zeigt, wie vielfältig die ersten 20 Hefte gelesen werden können. Die Ausstellung in Stans wird bis zum 11. Februar 2018 gezeigt.
Rüssli Architekten aus Luzern und Steven Holl haben den international ausgeschriebenen Wettbewerb für die neue Schweizer Einsatzzentrale von Ärzte ohne Grenzen (MSF) gewonnen. Der Neubau im Genfer UNO-Quartier ist gleichzeitig der neue Hauptsitz von MSF Schweiz.
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