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Vorschau

Hier finden Sie Informationen zu künftigen Themenheften der archithese schriftenreihe und den kontext-Veranstaltungen.

archithese 4.2019

Kreis

Erscheint am 1. Dezember 2019

«Wenn der Architekt nicht weiter weiss, malt er einen Kreis», spottet der Gestalter-Volksmund. Doch warum hat diese perfekte geometrische Form in der Architektur so ein schlechtes Renommee? Schliesslich ist sie – anders als das Rechteck – mit den Scheiben von Sonne und Mond eine alltägliche und -nächtliche Begegnung. Es wundert nicht, ist das älteste bekannte menschliche «Bauwerk» ein Kreis aus abgeschlagenen Tropfsteinen in der Bruniqui-Höhle – angeordnet vor circa 176 500 Jahren. In vorgeschichtlicher Zeit war der Kreis generell eine häufige und beliebte Grundfigur für Häuser, Siedlungen und Tempel. Aktuell erlebt der Kreis als Fussabdruck zahlreicher neuer Bauwerken eine Renaissance – vom Apple Park in Cupertino, über das Solo House von OFFICE KGDVS bis zum Hostel Wadi vom Studio Bernardo Secchi & Paola Vignanò, um nur einige von vielen Beispielen zu nennen. archithese schreibt zum Jahresende eine Theorie des Kreises und zeigt damit die Kraft und Aktualität dieser starken geometrischen Form für die Architektur auf. 

archithese 1.2020

Swiss Performance 2020

Erscheint am 1. März 2020

Mit der Swiss Performance stellt die Redaktion der archithese am Beginn jeden Jahres wegweisende, aber auch kontroverse Bauwerke vor, die in den letzten zwölf Monaten in der Schweiz oder von helvetischen Architekturschaffenden weltweit realisiert wurden. Dabei geht es nicht nur um Darstellungen mittels Text, Bild und Plan, sondern um Einordnung, Metaebenen und Subkontexte der Werke – kurz: um umfassende Architekturkritiken. Neben den neuen Werken der «alten Hasen» zeigen wir auch überzeugende Gestaltungen junger Büros. Damit wird der Rückblick zugleich zum Ausblick: Gibt es neue Themen, die aufgegriffen wurden oder offene Fragen, welche diskutiert werden müssen? 

archithese 2.2020

Queerness

Erscheint am 1. Juni 2020

In der Architektur arbeiten überproportional viele Schwule und Lesben. Doch wo sind sie? Vor allem in den Chefetagen und bei den Professuren ist ihr Anteil seltsam gering. Das Juni-Heft macht sie endlich sichtbar und rückt sie in den Fokus. Mit Grössen wir Paul Rudolph und Philip Johnson werden wir wichtige Protagonisten der Vergangenheit beleuchten. Aber auch die aktuelle Situation kommt genau unter die Lupe – sowohl in rechtlicher, ökonomischer und klimatischer Sicht. Und sachte wagen wir uns auch in Fragen der Gestaltung vor. Können die Gender Studies etwas über einen Queer Style, eine besoder Herangehensweise von Lesben und Schwulen an Architektur und Städtebau sagen?

archithese 3.2020

Geopolitik

Erscheint am 1. September 2020

Klimaerwärmung durch steigenden Energiekonsum, Entwaldung, Migration – drei heisse Themen der Tagespolitik. Meist vordergründig diskutiert, bleibt oft unsichtbar, dass sie allem voran von den grossen geopolitischen Manövern, den Handelsnetzwerken und Rohstoffflüssen beeinflusst werden. archithese stellt daher in der Herbst-Ausgabe den Welthandel und seine Netzwerke in den Vordergrund. Von besonderer Wichtigkeit wird dabei die Ring and Belt-Initiative Chinas werden, denn durch sie werden sich die Urbanisierungsprozesse in den nächsten Jahren global entschieden verschieben. Zudem planen wir thematische Brücken zur Architekturbiennale in Venedig zu schlagen, bei der «Grenzen» im Zentrum stehen werden.

archithese kontext

Swiss Live Performance

7. April 2020 im Kulturhaus Kosmos, Zürich

Jedes Jahr sichtet die Redaktion über 200 Projektvorschläge für die Swiss Performance. Doch leider nur für die Besprechung von acht bis zehn Neubauten bietet das Heft Platz. Das ist eigentlich viel zu wenig, denn herausragende Projekte von Schweizer Architekturschaffenden im letzten Jahr gibt es doch einige mehr. Daher ergänzt archithese das Heft wieder um eine Live Performance: Zehn Architektinnen und Architekten werden je ein Projekt mit zwanzig Folien, flinken Worten und ausdruckstarken Bildern in sechseinhalb Minuten präsentieren. 

Mit dabei sind dieses Mal unter anderen Francesco Buzzi (Casa agli Orti), Think Architecture (Haus in einem Park), Harry Gugger (Silo Erlenmatt), Burkhalter Sumi (Umbau Stadthalle Zürich), Bureau (Dodged House in Lissabon), Roman Huttner (Umbau Bauernhaus Kirchbühl), Barozzi Veiga (Kunstmuseum Lausanne), Oppenheim Architekten (Wasserversorgung Muttenz).

Aktuelles Heft

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Kreis