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Vorschau

Hier finden Sie Informationen zu künftigen Themenheften der archithese schriftenreihe und den kontext-Veranstaltungen.

archithese 3.2020

Geopolitik

Erscheint am 1. Dezember 2020

Klimaerwärmung, Entwaldung, Migration – heisse Themen dominieren die Nachrichten. Dabei bleibt oft unsichtbar, dass sie allem voran von den grossen geopolitischen Manövern, den Handelsnetzwerken und Rohstoffflüssen getrieben werden.
archithese stellt daher in der Herbst-Ausgabe den Welthandel, seine Akteure und Netzwerke in den Vordergrund. Von besonderer Wichtigkeit wird dabei die Belt and Road-Initiative Chinas werden, denn durch sie werden sich die Urbanisierungsprozesse in den nächsten Jahren global entschieden beschleunigen und verschieben.
Wo sind die neuen Hot Spots? Was für Städte und welche Architektur entsteht dort? Wer investiert und profitiert? Wer verliert und was bleibt auf der Strecke?
Zudem wollen wir thematische Brücken zum Schweizer Beitrag auf der Architekturbiennale in Venedig schlagen, bei der «Grenzen» im Zentrum stehen werden und auch die politische, urbanistische und architektonische Ebene der Corona-Epidemie werden ihren Platz im Heft finden.

archithese 1.2021

Swiss Performance 2021

Erscheint am 1. März 2021

Mit der Swiss Performance stellt die Redaktion der archithese am Beginn jeden Jahres wegweisende, aber auch kontroverse Bauwerke vor, die in den letzten zwölf Monaten in der Schweiz oder von helvetischen Architekturschaffenden weltweit realisiert wurden. Dabei geht es nicht nur um Darstellungen mittels Text, Bild und Plan, sondern um Einordnung, Metaebenen und Subkontexte der Werke – kurz: um umfassende Architekturkritiken. Neben den neuen Werken der «alten Hasen» zeigen wir auch überzeugende Gestaltungen junger Büros. Damit wird der Rückblick zugleich zum Ausblick: Gibt es neue Themen, die aufgegriffen wurden oder offene Fragen, welche diskutiert werden müssen? 

archithese kontext

Undoing Architecture

Kurzvorträge und Diskussion am 1. Oktober 2020

Wir leben in einer Zeit, in der Individualität als eines der höchsten Güter gepriesen wird. Schauen wir aber auf die Architektur, scheint diese jedoch immer mehr gemainstreamt zu werden. Es sind ökonomische Mechanismen am Werk, die verhindern, dass es Spielräume für Abweichungen in der Architekturproduktion gibt. Das geht einher mit einem kulturellen Klima, das davon geprägt ist, dass sich die Gesellschaft immer mehr in Oppositionen formiert. Der kontext-Event Undoing Architecture am 1. Oktober versucht dem Alternativen entgegenzustellen und fragt nach Möglichkeiten für queere Perspektiven auf die Architektur, in der Hoffnung Alternativen für unsere binäre Gegenwart mit den überall wiederkehrenden Protokollen aufzeigen zu können. Was kann die Debatte um Queerness – ausgehend von der Gender-Debatte letztlich für den gegenwärtigen und zukünftigen politischen Raum aussagen? Oder wie kann sie die Klima-Krise adressieren?
Der Event wird unterstützt vom Kunstmuseum Basel und der Vitra Design Stiftung und ist zugleich die verspätete Vernissage von archithese 2.2020 Queer.

Ort: Neubau des Kunstmuseums Basel, St. Alban-Graben, Basel
Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung mit Name und Telefon unter redaktion@archithese.ch ist obligatorisch.

Aktuelles Heft

archithese 2.2020

Queer