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Am 9. November 2017 wird im S AM in Basel über die selbstauferlegte Normierung im Schweizer Wohnungsbau diskutiert: Das Kuratorentrio, das 2018 den Schweizer Pavillon an der Architekturbiennale in Venedig bespielt, stellt sein Projekt Svizzera 240 vor.

 

Text: Cyrill Schmidiger – 8.11.2017
Foto © Alessandro Bosshard, Li Tavor, Matthew van der Ploeg

 

Alessandro Bosshard, Li Tavor und Matthew van der Ploeg befassen sich beim Thema Wohnungsbau mit typisch schweizerischen Aspekten. Sie verwandeln den von Bruno Giacometti entworfenen venezianischen Pavillon in eine Wohnung, die zu einem «Katalog» von räumlichen Möglichkeiten und inneren Stimmungen des zeitgenössischen Wohnungsbaus wird. Ihr Projekt mit dem Namen Svizzera 240 besteht aus einer Abfolge von Räumen in unterschiedlichen Massstäben. Der Besucher wird durch sie geführt und beendet den Rundgang bei einer Gesamtansicht des Modells im Innenhof. Damit bilden sinnliche Wahrnehmung und körperliches Empfinden den Kern des Projekts. Die Zahl 240 im Titel bezieht sich auf die 240 Zentimeter, welche die aktuellen Baubestimmungen als optimale Höhe für Wohnräume definieren.

Mit dem Ende Mai 2018 erscheinenden Heft archithese 2.2018 Normen vs. Deregulation greift auch die Redaktion das Thema Wohnungsbau kritisch auf. Stay tuned!

 

Das Kuratorentrio spricht am 9. November 2017 um 19.00 Uhr im S AM Basel über sein Konzept an der Architekturbiennale in Venedig 2018. Co-Veranstalter der Diskussion sind Pro Helvetia, SIA und Architekturdialoge. Der Eintritt ist frei.

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