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The zoo as city and the city as zoo. (Photo: Jaap Scheeren)

A Stroll Through the Zoo of the Future

The collective ZOOOF invites us to a wild imagination, rethinking the zoo not as a place of spectacle but of cohabitation.

Schlachthof Zürich, 1993. (Photo: Peter Morf © Baugeschichtliches Archiv, Stadt Zürich)

Design for Farmed Species

An increasing awareness of the relation between agriculture, especially animal farming, and the climate and biodiversity crisis throughout the last few years induced new challenges of how we coexist with our farmed species and what role architects can play in designing agricultural territories.

Wo der Park zum Dschungel wird

Mehr Biodiversität soll unsere Städte und Landschaften langfristig prägen. Doch ist das in unserem menschengemachtem Umfeld überhaupt möglich? Diese Frage haben sich die Landschaftsarchitekt*innen der neuen Siedlung im Schlierener Stadtteil Reitmen gestellt.

Umschlag der Broschüre für eine Voruntersuchung für ein Entwicklungs- und Erprobunsvorhaben im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (Grafik: Sophie Jahnke)

Nachhaltigkeit benötigt belebtes Grün

Viel zu oft verdrängt die artifizielle Umwelt den Lebensraum von Tieren und anderen Lebewesen. Das Städtische Grün verkommt dabei hauptsächlich zur Dekoration. Doch für Tiere innerhalb der Stadt kann auch die Gestaltung der Architektur ausschlaggebend sein.

Die Collage veranschaulicht den Wert, den das Zusammenleben mit Tieren und unserer Umwelt für eine erweiterte Raumwahrnehmung einnehmen könnte. (Collage: Brandon Youndt)

Koexistenz dank ökologischer Architektur

Klimakrise und Biodiversitätskrise werden zu zentralen Themen der Architektur. Damit der ökologische Städtebau aber nicht nur eine Mode bleibt, sondern zu einer langfristigen Transformation beiträgt, müssen Gesetze angepasst und Grundwissen erweitert werden.

Haus der Statistik, Berlin. Pläne für Abriss und Verkauf an Investoren wurden im Jahr 2015 verhindert. Unter dem Motto ZUsammenKUNFT soll auf dem Areal nun in Zukunft bezahlbares Wohnen, sowie Kunst, Kultur, Soziales und Bildung Platz finden © CC
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Nicht gedeckelt aber enteignet?

Ende März wurde der Berliner Mietendeckel durch das Bundesverfassungsgericht gekippt – als Antwort darauf reichte heute die Initiative «Deutsche Wohnen & Co enteignen» erfolgreich ein Volksbegehren zur Enteignung der grössten kollektiven Wohnungseigner der Stadt ein. Ein Volksentscheid im September wird nun voraussichtlich zeigen, ob die Strategie von Erfolg gekrönt ist.

Peter Eisenman, City of Culture of Galicia, Santiago de Compostela, 1999–2015 (Foto: Ariel Huber)

Alles ist Landschaft

Anhand von Projekten von OMA, Peter Eisenman und SANAA setzt sich Daniel Jauslin mit der Architektur als gebauter Landschaft auseinander.

Rudolf Eberstadt, Bruno Möhring und Richard Petersen, Schema der konzentrischen und radialen Stadtanlage, 1910

Gartenstadt und Stadtlandschaft

Seit seiner Sesshaftwerdung widersetzt sich der Mensch der Natur. Gegeben der aktuellen Umstände ist es an der Zeit, nach Modellen zu suchen, von denen wir für unsere zukünftigen Städte lernen können.

Unruhig bleiben!

Auf einer verletzlichen und verwundeten Erde ist es wichtig, erneut das Gegenwärtig-Sein zu lernen. Donna J. Haraway hilft uns dabei, indem sie Geschichten erzählt.

Denken nach dem Ende der Welt

Erstmals in unserer Geschichte scheint es möglich, davon zu sprechen, dass es keine Natur mehr gibt, wie wir sie bisher gedacht haben. Sie ist nur noch ein Produkt unserer Zivilisation.

Migrating Landscapes, Vogt Landschaftsarchitekten, Foto: Hubertus Adam

Ökologie und Ökonomie der Landschaft

Von der Architekturbiennale direkt ins Heft: Günther Vogt sprach mit Hubertus Adam unter anderem über seine Ausstellungstriologie in Venedig und wieso das Verständnis von Landschaft neuer Bilder und Bedeutungen bedarf.

Das aktuelle Heft: Koexistenz

Biodiversität ist zum neuen Schlagwort in einer Debatte geworden, die nun auch die Architektur erreicht hat. Die neue Koexistenz-Ausgabe der archithese nimmt sich dem Thema an und ist damit einem bewussteren, gleichberechtigten Zusammenleben gewidmet. Ein Aufruf zu einer neuen «Menschlichkeit» gegenüber unserer Umwelt.

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Das Wunder von Biel

Stadtautobahnen gehören zum Repertoire vergangener Stadtplanungen, doch in Biel wollte der Bund ein aktuelles Autobahnstück durch die Stadt realisieren. Es regte sich Widerstand.

Die viergeschossige Holzrahmen-Konstruktion verdeckt den neoklasischen Pavillon der USA.
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Ausstellen, aber wie?

Die Länderpavillons der 17. Architekturbiennale vertreten knapp ein Drittel aller Staaten der Erde. Manche versuchen auf Hashim Sarkis’ Frage How will we live together? zu reagieren, andere nicht. Das zeigt ein Rundgang zu den Präsentationen der Länder.

Mit Pultdach und vertikaler Scherwand reagieren die Architekten auf die Umgebung. Der Gemeindesaal fügt sich in die kleinteilig strukturierte Umgebung ein und bezieht sich doch zugleich auf die Industriehallen der ehemaligen Seidenweberei.

Analoges Lebenszeichen

In einem heterogenen Umfeld, bestimmt von Fragmenten einer historischen Klosteranlage und den Hallen einer Seidenweberei aus dem 19. Jahrhundert haben Joos & Mathys und Daniel Nyffeler, in Rüti einen irritierenden Neubau errichtet.

Fast wie ein städtisches Ensemble aus der Renaissance fügen sich die Gebäude in eine Zentralperspektive ein.

Das Städtische im Industriellen

Gassen, Plätze, hohe Türme und Wasserbecken – diese klassisch-urbanen Formen kennt man aus südeuropäischen Städten. Lukas Imhof ist es gelungen, mit einer originellen Umdeutung und sensiblen Eingriffen eine Kläranlage in Altenrhein als Stadtbaustein zu etablieren.

Daniela Mitterberger und Tiziano Derne / MAEID, Magic Queen (Foto: Zita Oberwalder)
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How will we live together? – Bericht aus Venedig

Zwei Mal verschoben musste die Architekturbiennale in Venedig pandemiebedingt werden, nun eröffnet sie physisch im Arsenale, in den Giardini und an zahlreichen weiteren Standorten. Zunächst gilt unser Besuch der von Hashim Sarkis kuratierten Hauptausstellung.

Glückliche Fügung

Der Neubau von Seiler Linhart für Holzbau Küng in Alpnach zeigt, wie ein respektvoller, reifer Umgang mit dem Material und ein architektonischer Ausdruck jenseits aller Holzklischees aussehen kann.

Das neue Gebäude der Komax AG in Dierikon liegt direkt an der Bahn. Mit der präsenten Tragstruktur im Äusseren schufen die Architekten Flexibilität im Inneren.

Vertikalität für flache Hierarchien

Die Firma Komax produziert Maschinen für die Verarbeitung von Kabeln, die zu Bündeln, sogenannten Kabelbäumen zusammengesetzt werden. Die Faszination für die vernetzten, organisch anmutenden Figuren der Kabelbäume hat sich auch in den Entwurf des Neubaus von Graber & Steiger übertragen.

Trogen Pestalozzidorf Andachtsraum 1967/1968
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Materialisierung des Bauens. Zum Tod von Ernst Gisel

Das Werk mancher Architekt*innen, die in den 1950er-Jahren ihre Karriere begannen, ist als zeitgebunden in Vergessenheit geraten. Nicht so das von Ernst Gisel, das nichts von seiner Aktualität verloren hat.

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