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Standhaftigkeit und Tradition

Darauf baut das Studio von Ryan W. Kennihan aus Dublin. Am Donnerstag spricht er über seine Philosophie im Rahmen des Gesprächszyklusses Materia im Haus der Architektur in Genf.

 

Text: Anne-Dorothée Herbort – 7.3.2017
Foto: Ryan W. Kennihan, Leaning Vault House, Entwurf für die Ausstellung MADE des Royal Hibernian Academy in Dublin

 

Das Studio des US-Amerikanischen Architekten Ryan W. Kennihan setzt auf traditionelles Handwerk und lokale Techniken und Materialien. Der knapp vierzigjährige Architekt hat sich seit zehn Jahren in Dublin etabliert. Er möchte eine Architektur schaffen, die über Generationen erhalten bleibt und der Kultur, Geschichte und Natur des Ortes entspricht. Entsprechend spricht er sich gegen Avantgarde und für Tradition aus: Form, Funktion und Ästhetik sollen zeitlos sein und keinem modernen Trend folgen. Das Rückgrat seiner kleinen aber feinen Gebäude bildet die Struktur, die fast immer klar in den Entwürfen ablesbar ist.

 
Am Donnerstag, dem 9.März 2017 um 18.30 Uhr wird Kennihan seine Ideen und Konzepte im Rahmen des Gesprächszyklusses Materia des Genfer Haus der Architektur darlegen.

 

> In archithese 2.2017 Neues Feingefühl nimmt die Redaktion aufstrebende Büros unter die Lupe, die sich für das Handwerk, traditionelle Bauweisen und einen intensiven Dialog mit dem Kontext aussprechen.

> Mit einem Pecha Kucha rundet archithese die Debatte über eine neue, feinfühlige Architektur ab. Die Veranstaltung findet am 21. Juni im Landesmuseum in Zürich statt.

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