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Les Argovies – Identitäten im Dazwischen

 

Mit Entwürfen wie dem «Hero-Prinzip» oder der «Städtekette» fordert die Gruppe Bibergeil eine synchrone Entwicklung von Siedlung und Landschaft im Aargau

 

Text: Andrea Wiegelmann – 25.10.2015

 

Bibergeil – das sind Liechti Graf Zumsteg Architekten, Brugg, Meier Leder Architekten, Baden, Schneider & Schneider Architekten, Aarau und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur aus Zürich. Die Gruppe stellt der – trotz Raumplanung – fortschreitenden Zersiedelung des Aargau mit der heute veröffentlichten Studie Les Argovies – Identitäten im Dazwischen eine Alterative entgegen. Anhand von Fallstudien und Entwürfe spielen die Architekten und Landschaftsarchitekten Szenarien durch, die mit selektiven Wachstumsstrategien Landschaft und Siedlungen synchron entwickeln. Damit einher geht eine profunde Kritik an der Qualität der bestehenden Bebauungsstrukturen und der damit verbundenen Planungskultur. Erklärtes Ziel von Bibergeil ist es, neben der qualitativen Verbesserung der Siedlungsstrukturen, die den Aargau prägenden und Identität stiftenden Landschaftsräume zu erhalten. Die Studie, herausgegeben im Zeitungsformat, ist nicht zuletzt eine Aufforderung zum Handeln.  


Wir haben einige Exemplare von Les Argovies – Identitäten im Dazwischen in der Redaktion, die wir gerne an Interessierte ausgeben oder versenden. 

 

> Hier gibt es weitere Infos.

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Kommentare

Kommentar von Roderick Hönig |

Am 18. November wird die ganze Chose in Lenzburg vorgestellt und diskutiert.

Kommentar von Batman |

Es wird höchste Zeit auch für den Aargau ein raumplanerisches Konzept zu diskutieren. Der Kanton wächst rasant und das Verhältnis von Städten und Landschaft sollte diskutiert und definiert werden, bevor der Raum ähnlich unkontrolliert zersiedelt wie das Limmattal.

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