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Porosität

Die industrielle Revolution 4.0 hat rasante, gesellschaftliche Veränderungen ausgelöst. Getrieben durch die Digitalisierung sind unsere Lebenswelten im Umbruch und damit auch die Art wie wir wohnen. 

 

Text: Reinhard Margreiter – 29.6.2019


Wohnen steht in einer (labilen) Beziehung zu uns selbst und zu der uns umgebenden Welt – zu anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und leblosen Dingen. Zu Letzteren zählen ebenso Häuser und Wohnungen wie Informations- und Kommunikationsmedien. Medialität sowie eine Dialektik des Innen und Aussen, des Öffnens und Schliessens sind konstitutive Merkmale des Wohnens. Durch die rasante Beschleunigung, Medialisierung und Verdinglichung aller Lebensverhältnisse in der Moderne ist Wohnen jedoch in besonderer Weise prekär geworden. Wir sehen uns heute mit einer allgemeinen Erfahrung von tiefgreifendem Ortsverlust konfrontiert. Digital organisiertes – und weitgehend auch digital kontrolliertes – Nomadentum wird, für Reiche und Arme in jeweils unterschiedlicher Form, zur Regel. Ist Wohnen, als Ort und Lebensform von Rückzug und Sicherheit, historisch am Ende? Oder sollten wir eher von einer Transformation des Wohnens sprechen? 
Philosoph Reinhard Margreiter zeigt in der neuen archithese Rückzug verschiedene Lesarten und Interpretationen dieser Entwicklung und diskutiert, wie auf die neuen Anforderungen reagiert werden kann.

 

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