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Investigative Architektur

Text: Leonie Charlotte Wagner – 20.7.2020
Foto: Office for Political Innovation, Cosmo Pavilion, New York, 2015 (Foto: Miguel de Guzman / Rocio Romero © ImagenSubliminal)

 

Verborgene Narrationen der Architektur
Andrés Jaques Arbeiten graben die Architekturwelt gewissermassen um und bringen nach vorn, was ausgeblendet und verdrängt wurde. Damit erinnert seine Herangehensweise an die Arbeit von Psychologen, die das berühren wollen, was sich den Patienten selbst nicht erschliesst, sie aber bedrückt und hemmt. Diese Umarmung des anderen, das queering der Architektur, zeigt, was noch möglich ist und zu tun bleibt.
«Alles, was Differenz erzeugt oder sichtbar macht, was das Standard-Wissensspektrum destabilisiert und uns zwingt, kontinuierlich unsere Entscheidungsmuster zu hinterfragen, wird ausgeblendet. Auch unsere Baupraxis ist Teil dieses Systems. Wir können Komplizen dabei sein, das Kontroverse und Diverse als vermeintlich homogen und konsensfähig in Erscheinung treten zu lassen. Wir können Architektur aber auch nutzen, um Vielfalt abzubilden, um dem Problematischen, dem Marginalisierten, dem Diskreditierten und dem Umstrittenen Raum zu geben. […] Sie haben eine eigene Schönheit. Lasst sie uns verkünden und feiern.» Den ganzen Essay können Sie in der aktuellen queer-Ausgabe lesen.

 

> Crossbenching? Markus Miessen reflektiert kritisch über partizipative Prozesse.

> Das Feste und das Fest – Stephan Trüby über die Beziehung der Feier zur Architektur.

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