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Herzog & de Meuron erweitern den Helvetia Campus

Die Basler Stararchitekten erweitert nach der Geschäftsstelle in St. Gallen auch den Helvetia Hauptsitz an der St. Alban-Anlage mit einem Zwillingsbau, der städtebauliche Funktionen einnehmen soll.

 

Autor: Anne-Dorothée Herbort – 15.2.2017
Bilder: Herzog & de Meuron, Helvetia Campus, 2017

 

Während die Umbauarbeiten der Geschäftsstelle der Helvetia in St. Gallen noch in der Endphase befinden, präsentierten Herzog & de Meuron heute morgen bereits ihr Projekt für die Erweiterung des Hauptsitzes der schweizerischen Versicherungsanstalt an der St. Alban-Anlage in Basel. Nach den Sommerferien sollen die Spaten stechen und 2023 die Bürostühle über die Schwellen rollen.

Das Mitte der 1950er Jahre erbaute Hauptgebäude soll mit einem Zwillingsbau ergänzt werden. Ein Zwischenbau, der beide Häuser verbinden und als repräsentativen Empfangsbereich fungieren soll, beherbergt ein transparentes Auditorium und Räumlichkeiten für Veranstaltungen.

Neben 350 neu geschaffenen Arbeitsplätzen will sich das wachsende Erfolgsunternehmen mit einem öffentlich zugänglichen Dachcafé und extern nutzbaren Veranstaltungsräumen der Bevölkerung öffnen und damit Kundennähe suchen. Die Helvetia möchte neben den modernen und der state-of-the art Sanierung mit dem neuen Campus das umliegende Quartier aufwerten. Allem voran soll aber der zwölfgeschossige Bau den Hauptsitz stärker im Stadtbild verankern und der Firma ein frisches Gesicht verleihen.

Mit dem Projekt Helvetia Campus Basel wollen die Basler Stararchitekten das Areal des Hauptsitzes neu organisieren. Auf der südlichen Parzelle entsteht der ergänzende Bürokomplex und das Aushängeschild der Firma. Auf der nördlichen Parzelle wird indes künftig neuer Wohnraum entstehen. Die Architekten möchten die beiden Teile durch die visuelle Öffnung hin zu den jeweiligen Grünräumen öffnen um so die ursprüngliche Funktion der St. Alban-Anlage in Basel – ein grosszügiger Boulevard zwischen dem mittelalterlichen Stadtkern und den Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts – wieder erlebbar machen und die Aufenthaltsqualität entlang des in der Mitte begrünten Boulevards erheblich verbessern.

Seit 1989 baut Herzog und de Meuron für die Versicherungsgesellschaft. Neben Basel und St. Gallen plante das Architektengespann auch die Räumlichkeiten der Generalagentur am Standort Solothurn. Die Architekten scheinen den Geschmack der Helvetia zu treffen. So erstaunt es nicht, dass sie auch 2013 den Wettbewerb für die Testplanung des Helvetia Campus Basel für sich entscheiden konnten. 

 

> In archithese 1.2017 Swiss Performance erläutert Jørg Himmelreich die städtebauliche Bedeutung der neuen Elbphilharmonie in Hamburg.

> Herzog & de Meuron haben jüngst den Wettbewerb für das Museum des 20. Jahrhunderts im Herzen Berlins gewonnen. Lesen Sie hierzu einen Kommentar von Elias Baumgarten.

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