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Schabernack

Das Cabaret Voltaire hat seit heute einen neuen Erker. Im Inneren soll knochentrockener Bürocharme zum Performen inspirieren. Damit kehrt endlich – zumindest für einen Sommer lang – dada-esquer Schabernack nach Zürich und ins Stammhaus der Bewegung zurück.

 

Text + Fotos: Jørg Himmelreich – 6.6.2016

Auch das Zürcher Cabaret Voltaire wird von der Manifeste bespiel. Alex Lehnerer und seinen Studierenden der ETH Zürich haben es zum «Zunfthaus der Künstler» modifiziert. Nach aussen präsentiert seit heute ein blauer Erker die Transformation des geschichtsträchtigen Gebäudes, von dem vor 100 Jahren die Kunstbewegung des Dadaismus ausging.
Das Innere wurde dem Thema der Biennale entsprechend in eine «Arbeitswelt» umgewandelt. Banale und langweilige Elemente, erinnernd an 0 8 15-Bürobauten; abgehangene Deckenelemente und vorgestellte Wandelemente treten in einen Dialog mit der (mittelalterlichen) Bausubstanz. Wer der Zunft der Künstler beitreten will, muss eine Performance vortragen. Das Hängen des Erkers war heute bereits eine erste Darbietung. Die Galerie zeigt es als timelapse. 

Am Samstag, dem 10. Juni öffnet die Manifesta offiziell. Wer es nicht erwarten kann, darf bereits morgen, Donnerstag am 8. Juni ab 21 Uhr im «Zunfthaus Voltair» die Bar besuchen.

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