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Alle Fotos: Darko Todorovic
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Anna Heringer – Form Follows Love?

Derzeit gibt es gleich doppelt Anlass, sich Anna Heringers Arbeiten zu widmen: zum einen die aktuelle Ausstellung im Vorarlberger Architektur Institut, die noch bis September in Dornbirn bei Bregenz zu sehen ist, zum anderen der neue Bildband über die wichtigsten Bauwerke der Architektin mit Fotografien von Iwan Baan. Anna Heringers bekanntestes Projekt, die METI School in Bangladesch, spielt darin ebenso eine Rolle wie ein erst kürzlich fertiggestelltes und bislang wenig bekanntes Projekt.

Parking A Foto: Jesús Granada
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Sinnlose Zerstörung

Vier Parkhäuser gehörten zum Infrastrukturprogramm des Pearling Path in der Altstadt von al-Muharraq, und sie waren weit mehr als das. Dass zwei von ihnen nun aufgrund veränderter politischer Vorgaben nicht mehr existieren, macht fassungslos.

Louis I. Kahn während seines Vortrags im Auditorium Maximum der ETH Zürich 12. Februar 1969 Peter Wenger © Archives de la construction moderne - Acm, EPF Lausanne
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Zum 125. Geburtstag von Louis I. Kahn am 20. Februar 2026

Der 125. Geburtstag von Louis Isadore Kahn (1901–1974) erinnert mich an die Beziehung dieses Meisters der Architektur des 20. Jahrhunderts zu Zürich. Auf Initiative von Heinz Ronner fand 1969 eine grosse Kahn-Ausstellung in der Haupthalle der ETH Zürich statt. Kahn eröffnete die Ausstellung am 12. Februar 1969 im Auditorium Maximum nicht mit einem Dia-Vortrag, sondern, wie er es nannte, einem Vortrag als Zeichnung. «So ist die Zeichnung heute ein Gespräch», sagte er und hielt seine Gedanken mit Kreide auf zwei grossen Wandtafeln fest.

Adam Szymczyk, Foto: © Gina Folly
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Mutig, mutig

Gut fünf Jahre leitete Hubertus Adam das S AM Schweizerisches Architekturmuseum. Auf ihn folgte Andreas Ruby, der ab 2015 für weitere zehn Jahre das Amt übernahm. Ab 2026 wird es nun einen neuen Direktor geben. Im Folgenden äussert sich Hubertus Adam zu dieser Wahl.

Collezione Soli – Museo Alchimia, Milano, 1990. Foto: Emilio Neri Tremolada
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Studio Alchimia: Postradikale Designrevolution

Das 1976 von Alessandro und seiner Schwester Adriana Guerriero in Mailand gegründete Studio Alchimia revolutionierte das Design weltweit. Als postradikale Avantgarde-Gruppe brachte Studio Alchimia die wichtigsten italienischen Designer*innen und Architekt*innen der 1970er- und 1980er-Jahre zusammen, darunter Alessando Mendini, Ettore Sottsass und Andrea Branzi. Die Gruppe bestand in unterschiedlichen Konstellationen, bis sie 1992 von Alessandro Guerriero mit einem performativen Akt aufgelöst wurde.
Anlässlich der ersten grossen Retrospektive zu Studio Alchimia, die im Berliner Bröhan-Museum zu sehen war, haben Elizabeth Sikiaridi und Frans Vogelaar mit Alessandro Guerriero gesprochen.

Carlo Ratti: Intelligens. Natural. Artificial. Collective © La Biennale di Venezia
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Biennale Architettura 2025

Am 10. Mai wurde die 19. Architekturbiennale in Venedig offiziell eröffnet. Die Ausstellung unter dem Titel Intelligens. Natural. Artificial. Collective wurde vom Turiner Architekten Carlo Ratti kuratiert, der zur Suche nach neuen Ideen in einer sich verändernden Welt auffordert. Die archithese-Redaktion diskutiert Eindrücke von den Preview-Tagen.

Abschied von der Zukunft am 22. März 2025. Foto: Silvio Waser
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Zukunft 2005–2025

Die Zukunft in Zürich war für viele nicht nur Kulturlokal, sondern auch Zufluchtsort. Nach 20 Jahren musste der Club an der Dienerstrasse 33 im Kreis 4 aufgrund von Abriss und Neubau schliessen. archithese-Redaktorin Nele Rickmann diskutiert mit Michi Vollenweider, Mitgründer der «Zuki», über Kulturverdrängung, steigende Mieten und mögliche Kriterien, die auch einen Neubau für eine Clubnutzung interessant machen könnten.

Alle Bilder © S AM
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Was wa(h)r werden könnte

50 Jahre nach dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 zeigt das Schweizerische Architekturmuseum S AM in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Konstruktionserbe und Denkmalpflege der ETH Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Langenberg die Ausstellung Was war werden könnte: Experimente zwischen Denkmalpflege und Architektur. Noch bis zum 14. September 2025 kann die Ausstellung besichtigt werden, die einerseits Möglichkeiten und Potenziale im Umgang mit dem baulichen Erbe aufzeigt und andererseits auf die Dringlichkeit von Denkmalpflege und Erhalt verweist.

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Textile Manifeste

Das Museum für Gestaltung Zürich führt bis 13. Juli 2025 die Besuchenden in die jüngere Geschichte der Textilkunst ein. In der Ausstellung Textile Manifeste – Von Bauhaus bis Soft Sculpture spannt die Kuratorin Sabine Flaschberger Bezüge vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Ein sinnliches Erlebnis voller Muster und Farben!

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archithese in der FAZ

Am 8. Mai 2024 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Rezension über die Länderausgabe 4.2023 Japan. archithese bedankt sich herzlich bei dem Autor Steffen Gnam für den Beitrag und freut sich über das positive Feedback!

Zaha Hadid (Mitte links) wurde 2004 als erste Architektin mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet. Was hat sich seitdem verändert? Abbildung: Screenshot auf pritzkerprize.com (Ausschnitt)
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Warum wir den Pritzker-Preis kritisch hinterfragen sollten

Seit 45 Jahren gibt es ihn. Alle kennen ihn. Die meisten wollen ihn. Die Rede ist vom Pritzker-Preis, der höchsten internationalen Auszeichnung für Architektur. Am 5. März 2024 wurde ein neuer Träger des prestigeträchtigen Awards bekanntgegeben. Riken Yamamoto konnte ihn dieses Jahr für sich entscheiden. Damit reiht er sich ein in eine Reihe bekannter Namen, die zu 90 Prozent männlich und zu 85 Prozent in den USA, Europa oder Japan tätig sind. Es scheint, als habe sich der Pritzker-Preis seit seiner Entstehung 1979 kaum weiterentwickelt. Wie aktuell ist er noch? Und was können wir von ihm erwarten?

© Museum für Gestaltung Zürich
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Tatiana Bilbao Estudio im Museum für Gestaltung Zürich

Vom 23. Februar bis 2. Juni 2024 zeigt das Museum für Gestaltung Zürich im Toni-Areal Arbeiten des mexikanischen Architekturbüros Tatiana Bilbao Estudio. In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Karin Gimmi ist die sehenswerte Ausstellung Tatiana Bilbao Estudio – Architektur für die Gemeinschaft entstanden, welche uns an die sozialen Qualitäten der Architektur und analoge Arbeitsmittel in der Gestaltung heranführt.

Abbildung: ZAZ Bellerive Zentrum Architektur Zürich
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A Lot With Little

Im ZAZ Bellerive Zentrum Architektur Zürich kann bis 31. März 2024 das Filmprojekt A Lot With Little besichtigt werden. Gefilmt wurden zehn Projekte weltweit agierender und durchaus bekannter Architekturbüros. Der Film soll nach Aussage der Kuratorin Noemí Blager inspirieren, doch gelingt ihm das?

Archizoom: Superonda, 1967, Paolo Deganello, Andrea Branzi, Laura, Lucia, Nicoletta Morrozzi. Bild aus: Archizoom associati, 1966–1974: dall'onda pop alla superficie neutra, Mailand 2007, S. 33 © CSAC
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Nekrolog Andrea Branzi

Kurz vor seinem 85. Geburtstag verstarb Andrea Branzi am 9. Oktober 2023. In einem persönlichen Nachruf gedenkt Architekt und Landschaftsplaner Siamak Shahneshin einem der bedeutendsten italienischen Architekten und Designer des 20. Jahrhunderts.

Buchcover SAY 23, Grafikdesign: Claudiabasel © Stiftung Architektur Schweiz und Park Books AG, Zürich
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SAY YES

Hubertus Adam über seine Hassliebe gegenüber Architekturjahrbüchern – und zum neuen Swiss Architecture Yearbook 2023.

Grafik: argon.lab, Berlin
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Von Neukölln bis Tokyo

Stadträume zwischen Freiheitsversprechen und Verdrängung – in diesem Zwiespalt sucht die Soziologin und Politologin Friederike Landau-Donnelly im Format einer sechsteiligen Podcast-Reihe Stadt.Raum.Frau* nach queer-feministischen Strategien in der zeitgenössischen Raumpraxis.

Foto: Nele Rickmann
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Reallabor Nachkriegsmoderne

Wie umgehen mit der Architektur nach 1945, die aufgrund mangelnden Ansehens und einer klimakritischen Bewertung mit zukunftsweisenden Perspektiven zu kämpfen hat? Im Jovis Verlag ist die Publikation Reallabor Nachkriegsmoderne. Zum Umgang mit jüngeren Denkmalen erschienen, in der unterschiedliche Beiträge versammelt werden, die einen umfangreichen Blick auf die Qualitäten, Herausforderungen, Strategien und Ziele im Umgang mit dem jüngeren Baubestand richten.

Arsenale: «The Laboratory of the Future», Foto: Andrea Avezzù © La Biennale Architettura
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Architekturbiennale 2023

Am 20. Mai wurde die diesjährige Architekturbiennale in Venedig eröffnet. Unter dem Titel «The Laboratory of the Future» wird dieses Jahr zum ersten Mal ein anderer Fokus gesetzt: Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von vielen für uns unbekannten Praktizierenden. Die diesjährige Biennale ist daher gleichsam eine Herausforderung wie auch ein Erfolg.

Foto: Jaap Veldhoen © JURA Stichting
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No Matter What

Mit dem Dokumentarfilm The Proof of the Pudding ist den Regisseuren Patrick Minks, Jaap Veldhoen und Wouter Snip ein naher und aktueller Blick auf den niederländischen Architekten Herman Hertzberger gelungen. Anlässlich seines 90. Geburtstags im vergangenen Jahr wird auch archithese die Ausgabe 3.2023 Hertzberger widmen.

Eröffnung der Veranstaltung im Wiener Museum für angewandte Kunst © Lisa Edi
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Ein Rückblick auf die bevorstehende Zukunft

Mit welchen künstlerischen und architektonischen Strategien lassen sich Geschichte und Unrecht kontextualisieren? Drei Jahre nach der Entscheidung im Wettbewerb zur «Umgestaltung des Gebäudes Salzburger Vorstadt 15» in Braunau initiiert der Verein DA – Diskurs Architektur eine öffentliche Aufarbeitung des Umgangs mit dem Hitler-Geburtshaus.

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