Noch bis zum 18. September findet die Internationale Interior Design Ausstellung «neue räume 22» in der alten ABB-Halle in Zürich Oerlikon statt.
Im Juni erschien das Buch Schwule Architekten. Verschwiegene Biografien vom 18. bis zum 20. Jahrhundert von Wolfgang Voigt und Uwe Bresan. Aktuell ist die dazugehörige Ausstellung Das Coming-Out der Architektur noch bis zum 26. September im BDA Wechselraum in Stuttgart zusehen. Nicole Müller kommentiert in ihrem Beitrag Publikation und Ausstellung und macht Lust auf einen Besuch!
Der Club Hybrid in Graz ist seit 2021 ein Ort des Experimentierens, des Aus- und Darstellens sowie des Diskurses. Wechselnde Gäste und diverse Programmpunkte machen den Ort in den Sommermonaten zur Werkstatt und Bühne. Angelika Hinterbrandner war eine Woche zu Gast und kommentiert in Ihrem Beitrag Eindrücke und Erfahrungen.
Die Ausstellung Silent Transition der Fotostiftung Schweiz in Winterthur zeigt noch bis zum 16. Oktober ausgewählte Arbeiten des künstlerischen Œuvres von Georg Aerni. Seine Fotografien machen im Spannungsfeld von Natur und Kultur die Spuren beider Akteurinnen sichtbar und beleuchten Metamorphosen von Landschaften, Bauwerken und urbanen Räumen.
Architekturmuseen sammeln Architektur in Form von Zeichnungen, Fotografien oder Modellen. Doch Architektur lässt sich auch physisch sammeln – im Massstab 1:1. archithese zeigt in der neu erschienenen Ausgabe ein breites Spektrum von Möglichkeiten.
Am 13. Oktober 2022 findet unter dem Thema «Laut Leise» im Landesmuseum Zürich die begehrte Kurzvortragsreihe der archithese statt. Spannende Vorträge zu Neu- sowie auch Umbauten werden versammelt, mit denen interessante Interventionen der zeitgenössischen Architekturpraxis präsentiert werden und die zum Diskurs anregen. Kommen Sie vorbei und sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket!
In einer baulichen Landschaft, die primär auf der Ebene der Politik und der Geldgebenden diskutiert und entschieden wird, werden Architekturschaffende zunehmend zu reinen Dienstleister*innen. Architektur muss sich wieder verstärkt in Entscheidungsprozesse einbringen – selbst in solche Situationen, in denen man nicht unmittelbar eingeladen ist.
In der zweiten Folge der Interviewreihe Visions von AnA – Architects, not Architecture kommt Barbara Buser, Schweizer Architektin und Mitbegründerin des Baseler Architekturbüros Baubüro in situ, als Pionierin und Expertin für ressourcenschonendes Bauen im Bestand zu Wort.
Stefan Höglmaier ist Gründer und Geschäftsführer des Immobilienentwicklers Euroboden. Im Gespräch mit Hubertus Adam erklärt er, wie er die durch die Pandemie verstärkt zutage tretenden lebens- und arbeitsweltlichen Veränderungen sieht, was für ihn architektonische Qualität bedeutet und warum er sich als Entwickler immer wieder mit Bestandsgebäuden auseinandersetzt.
Innenstädte waren schon immer und in besonders ausgeprägter Weise von Wandel und Veränderung geprägt, sowohl hinsichtlich der Nutzungen als auch der baulichen Strukturen. Aktuell nimmt dieser Wandel jedoch drängende Formen an: Leerstände und Trading-Down- sowie funktionale Verfallsprozesse sind vielerorts zu beobachten.
Let’s have a look on Athens, the driving capital of Greece: In his article, Nicholas Anastasopoulos takes us back to the years after financial crisis, when Athens became a hotbed for social and urban movements leading to appropriations of spaces of the city.
Basierend auf dem gleichnamigen Buch des Pariser Büros Local Architecture Network zeigt das S AM Schweizerisches Architekturmuseum noch bis 21. August die Ausstellung Napoli Super Modern. Unsere Redaktion hat sich für euch umgeschaut.
Als Arno Brandlhuber und Christopher Roth vor knapp 10 Jahren nach einem Bauplatz für ein gemeinsames Projekt suchten, zeigte der in den 1990er-Jahren angestossene stadtpolitische Wandel Berlins bereits seinen Preis: die Bodenpreise in innenstädtischer Lage waren bereits hoch und die Möglichkeiten rar, dass die Projektentwickler ausserhalb der heimlichen Grenze Berlins – namentlich ausserhalb des S-Bahn-Rings – suchten. Entstanden ist nun ein Projekt, das damals viele für wahnsinnig gehalten hatten.
Sie ist laut, sie ist dicht, sie ist progressiv: Die zweite Ausgabe der manege für architektur ist ab jetzt im Handel. Es geht um «Automationen» und damit um das Verflechten des Digitalen mit der Architektur und dem architektonischen Entwurf.
Wir wagen den Blick ausserhalb von dem, was herkömmlich als Architektur verstanden wird. Wir schauen auf die Fotografien von Daniela Keiser, die noch bis zum 26. Juni 2022 in der von Linda Schädler kuratierten Ausstellung Blue Links. Cyanotypes. Daniela Keiser in der Grafischen Sammlung der ETH Zürich betrachtet werden können.
Am Fuße des Aachener Kronenbergs befindet sich die 1964 fertiggestellte Kirche St. Hubertus – ein architektonisches Kleinod, für dessen Entwurf der Pritzker-Preisträger Gottfried Böhm verantwortlich zeichnet. Einst lebendige Viertelkirche, wird das im Aachener Volksmund bisweilen als „Backenzahn“ bezeichnete Gebäude heute nur noch selten genutzt. Dieser Vorstadtikone hat der Lehrstuhl für Architekturgeschichte der RWTH Aachen zwei ganze Semester in Form eines kombinatorischen Entwurfs- sowie Lehrforschungs- bzw. Ausstellungsprojekts gewidmet. Am 25. Juni 2022 um 15 Uhr öffnet der Lehrstuhl gemeinsam mit der Kirchengemeinde Tür und Tor der Kirche – eine einzigartige Gelegenheit die Architektur von Gottfried Böhm in einem zeitgenössischen Kontext zu begreifen.
Die gebaute Umgebung des Menschen unterliegt seit jeher kontinuierlicher Wandlung. Werden Funktionen obsolet, so stehen auch die damit verbundenen Bauten zur Disposition. Ob sie abgerissen werden oder erhalten bleiben, ist jeweils Resultat einer Kosten-Nutzen-Rechnung.
Die Umnutzung alter Bausubstanz schafft Identität, gilt als relevanter Faktor für klimagerechtes Bauenund mit der richtigen Strategie von Mieter*innensuche und Eingriffstiefe ist sie ausserdem rentabel für die Bauherrschaft. Das zeigt sich anhand zweier Projekte des Baubüros in situ.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau vieler europäischer Städte dem Leitbild der autogerechten Stadt. Welche Transformationspotenziale bieten Relikte aus dieser Zeit für einen gegenwärtig angestrebten, lebenswerten und nachhaltigen Stadtraum?
Vormals Aushängeschilder und Orte mit hoher Anziehungskraft geraten Immobilien in den Zentren zunehmend unter Druck. Leerstehende Flächen und Gebäude – bislang Kennzeichen für schrumpfende, nicht nachgefragte Orte – machen sich nun auch in attraktiven und florierenden Städten breit. Dies bietet jedoch auch einmalige Chancen.
Seite