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Zürich rollt und parkiert.

Text: Elias Baumgarten – 19.9.2017

Velofahren steht für urbanes Lebensgefühl und Jugendlichkeit. Angesichts chronisch verstopfter Strassen aber auch eines gesteigerten Bewusstseins für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz avanciert das Fahrrad zum Symbol für Tempo und Flexibilität. Doch mit der steigenden Beliebtheit als Alltagstransportmittel für den Grossstadtdschungel gehen auch neue (architektonische) Herausforderungen einher: Wo etwa all die Bikes parkieren? Besonders an den Bahnhöfen?
Zürcher Velofahrer können ihre Flitzer ab sofort in einem neuen Parkhaus sicher abstellen. Die Stadträte André Odermatt, Filippo Leutenegger und Daniel Leupi eröffneten am heutigen 19. September 2017 feierlich die Station Süd beim Hauptbahnhof. Sie bietet rund um die Uhr zugängliche Stellplätze sowie eine Werkstatt, die von der Asylorganisation Zürich betrieben wird. Der neue Velo-Untergrund überzeugt mit fröhlich grün strahlender Signaletik. Interessierte können die 1 600 Parkplätze bis Oktober gratis testen und kennenlernen.
Die nächste Anlage ist bereits aufgegleist: André Odermatt verkündete via Facebook, dass bald neue Stellplätze am Zürcher Stadelhofen folgen werden.

 

> In Zürich-Oerlikon pedalieren Velofahrer seit der Bahnhofserweiterung 2016 durch einen Tunnel unter den Gleisen hindurch.

Veranstaltung

Inside Monadnock

Job Floris spricht am 12. Okotber 2017 im Rahmen von archithese kontext im Architekturforum Zürich.

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