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Cover Urbanität und Dichte im Städtebau

Wie entwirft man einen Architekten?

Porträts von Aalto bis Zumthor

 

Text: Elias Baumgarten – 3.11.2015

 

Hinter den «Porträts von Aalto bis Zumthor», die Friedrich Achleitner in seinem Buch wie entwirft man einen architekten? präsentiert, verbergen sich überraschende und gar unwahrscheinliche Texte: Vorworte, Laudationes und Geburtstagsreden gesellen sich zu Nachrufen, Grabreden oder Katalogbeiträgen. So entsteht eine unterhaltsame Mischung von Texten unterschiedlichster Couleur – mal ernst und anspruchsvoll, mal sehr persönlich und voller Humor. Statt lexikalischen oder wissenschaftlichen Ansprüchen Genüge zu tun, bietet Achleitner eine vergnügliche, lesenswerte Sammlung atmosphärischer Zeitdokumente. Wie entwirft man einen architekten? ist kein Fachbuch, sondern ein originelles literarisches Projekt, das mit einem Augenzwinkern und viel Sprachwitz eine neue Perspektive auf das Who is Who der Architekturszene zwischen 1960 und heute eröffnet: Wir lernen, dass Alvar Aalto im eigenen Land populär war wie die Olympische Skimannschaft und wir erfahren, dass Buckminster Fullers Vorstellung vom Bauen von seiner Zeit bei der Marine herrührt.

 

Friedrich Achleitner, wie entwirft man einen architekten?, Zürich: Park Books 2015.

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Kommentar von JF |

Eine sehr treffende Rezension für ein gelungenes Buch!

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