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Von Palmölplantagen zu Dörfern

Der Anbau von Palmöl ist eine Erfolgsgeschichte für Südostasien, ökologisch jedoch eine weitere Katastrophe. Weil die neuen Anbauflächen auch Urbanisierungsprozesse nach sich ziehen, lohnt der Blick durch die Brille der Architekturschaffenden.

Text und Fotos: Hans Hortig – 29.12.2021

 

Während der letzten Jahrzehnte vernachlässigte der Diskurs zur Raumplanung und Architektur die Territorien der Rohstoffgewinnung und Zirkulation, indem er sich auf Städte und das Wachstum der Agglomerationen konzentrierte und damit infrastrukturelle und landwirtschaftlich geprägte Räume den Sozialwissenschaften, der Agrarökonomie und der Umwelttechnik überliess. Dabei war und ist die landwirtschaftliche Produktion und deren globaler Vertrieb ebenfalls weiterhin ein wichtiger Treiber der Siedlungsentwicklung. Hans Hortig zeigt dies in architheses aktueller Geopolitik-Ausgabe am Beispiel der Palmölproduktion in Südostasien auf. Sie zu verstehen und aus der Perspektive der Architekten zu lesen, kann einerseits räumliche Auswirkungen globaler Wertschöpfungsketten offenlegen, andererseits durch architektonische Projekte zu einer produktiven Verschränkung von städtischer Umwelt und landwirtschaftlicher Produktion führen.

 

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