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Visionen und Prototypen

Das Salzburger Museum der Moderne zeigt die Schau «Pichler Radikal: Architektur & Prototypen»

 

Text: Elias Baumgarten – 7.12.2016

Helme, unterirdische Städte und pneumatische Architekturen – Walter Pichler (1936–2012) war eine der eigenwilligsten und einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten der österreichischen Avantgarde der 1960er-Jahre. 1963 präsentierte er in der Wiener Galerie St. Stephan Entwürfe hängender und unterirdischer Stadtvisionen. Das Museum der Moderne in Salzburg widmet Pichler aktuell bis zum 5. März 2017 die Schau «Prototypen». Zu sehen sind Arbeiten aus der gleichnamigen Werkgruppe, die zwischen 1966 und 1969 entstanden und aus damals neuen Materialien wie Acrylglas, Aluminium und Polyester gefertigt wurden: Der Stuhl Galaxy 1 (1966) etwa oder die pneumatische, mobile Konstruktion Großer Raum (1967). Der Titel «Pototypen» rührt unterdessen daher, dass die Objekte industriell gefertigt werden sollten – doch gingen sie nie in die Serien-Produktion.

Bis heute entwickeln Architekturschaffende und Künstler utopische und visionäre Gestaltungen und finden dabei Inspiration im Diskurs der 1960er- und 1970er-Jahre. So etwa Wolfgang Tschapeller oder der Installationskünstler Tomás Saraceno. Sie sind neugierig geworden? Wir legen Ihnen die druckfrische archithese 4.2016 Science-Fiction und besonders den Essay «Der Traum vom Fliegen» von Elias Baumgarten ans Herz.

Unsere Empfehlung

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