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    Consensus Bar in Betrieb (Foto © Studio Miessen)

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Testfeld Architektur

 

Wenn Fragen des Bauens primär auf der Ebene der Politik und der Geldgebenden diskutiert und entschieden werden, reduziert sich die Funktion von Architekt*innen zunehmend auf die reiner Dienstleister*innen. Architektur muss sich aber wieder verstärkt in Entscheidungsprozesse einbringen – selbst in solche Situationen, in denen man nicht unmittelbar eingeladen ist.

 

Wenn sich zwei Tennisspielende auf dem Spielfeld gegenüberstehen, dann geht es kurzzeitig darum, wer das Spiel gewinnt und wer das Spiel verliert. Was auf beiden Seiten aber langfristig bleibt, sind die durch die Herausforderung gesteigerten eigenen Fähigkeiten. Während Partizipation in der Vergangenheit zunehmend romantisiert und zu konsensorientiert praktiziert wurde, schlägt Chantal Mouffe ganz im Gegenteil eine agonistische Praxis vor. Eine Herangehensweise, in der Dissens die Grundlage bildet. Sie versteht die Herstellung eines allgemeinen Konsenses nicht als Ziel, sondern unterstreicht stattdessen die Dimension des Konflikts: «Schmutz und Erde bilden den notwendigen Boden, auf dem Konzepte gepflanzt werden können, die schliesslich als Blumen oder Unkraut erblühen».1 Der Architekt und Urbanist Teddy Cruz meint, man müsse kritische Nähe produzieren. Es gehe darum, strategisch in einer Situation Fuss zu fassen, die zugrundeliegenden Strukturen, Logiken und Prozesse zu verstehen, um dann im richtigen Moment einzuschreiten und einen Bruch herbeizuführen.2
In der Form von sogenannten «uninvited Outsidern» können Architekturschaffende als Fremdbestäuber*innen wirken. Statt um Problemlösungen sollte es darum gehen, durch Intervention überraschende und fruchtbare Ansätze hervorzulocken. In dem Beitrag von Markus Miessen und Nicole Müller für die aktuelle Ausgabe Anders nutzen geht es um das Sammeln und Einmischen, um Disziplinlosigkeit und um den Blick über den Tellerrand hinaus. Dass Kontroverse auch fruchtbar sein kann, veranschaulichen sie anhand dreier Projekte von Cedric Price, Studio Miessen und GABU Heindl Architektur.

 

1 Hélène Frichot, Dirty Theorie – Troubling Architecture, Baunach 2019. Ein Auszug aus dem Buch ist 2022 in der Arch+ Nr. 246 zum Thema «Zeitgenössische feministische Raumpraxis» erschienen, S. 34–39.

2 siehe hierzu auch: Markus Miessen, «Crossbenching?», in: archithese 2.2015, S. 47–51.

 

> Die aktuelle archithese findet ihr in unserem Web-Shop.

 

> Über «Investigative Architektur» schrieb Leonie Charlotte Wagner in der queer-Ausgabe der archithese. Einen kurzen Teaser findet ihr hier.

> Das Konflikt auch produktiv sein kann, zeigt «Salz und Vögel» von Elias Baumgarten über den Beitrag Montenegros zur Architekturbiennale 2016 in Venedig.

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