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Streicheleinheit gegen Zukunftsängste

 

Text: Stéphanie Hegelbach – 30.3.2020
Fotos: Nora Teylouni

 

Das Suurstoffi-Quartier soll ein Leuchtturm der Nachhaltigkeit sein – so will es die Immobiliengesellschaft Zug Estates. Und das neue Gartenhochhaus Aglaya von Ramser Schmid Architekten muss dies architektonisch kommunizieren. Kritikerin Stéphanie Hegelbach ist begeistert von den gut geschnittenen Wohnungen, den vielen Balkonen und dem Bild des vertikalen Gartens. Sie stellt aber zugleich in der neuen Swiss Performance 2020 die Gretchenfrage: Wie nachhaltig ist der Bau tatsächlich? Wie viel graue Energie steckt drin? Wie hoch ist der Wartungsaufwand? Können die Bewohnenden wirklich ein neues Verhältnis zu Natur und Ökologie entwickeln, wenn sie die kleinen Gärten nicht selber bewirtschaften dürfen und pflegen müssen?

Fotografin Nora Teylouni begleitet den Text ebenfalls mit Ambivalenz: Mal scheinen Architektur, (Industrie-) Landschaft und Pflanzen in ihren Bildern organisch miteinander zu verschmelzen; mal stehen sie sich fremdartig gegenüber.

 
 

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