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On-Stage Detail

Sneak Peek

Die Architekturbiennale Venedig 2021 geht online. In den kommenden Monaten wird sich die um ein Jahr verschobene Schau auf ihrer Website mit verschiedenen Previews präsentieren. In Form von Podcasts, Interviews, Kurzvideos stellen sich die einzelnen Pavillons vor und machen damit Neugierig. Die Biennale soll – wenn nicht die Corona-Epidemie auch dem einen Strich durch die Rechnung macht – am 22. Mai 2021 eröffnet werden. Den Anfang machen die Kuratoren des Österreichischen Pavillons Platform Austria Helge Mooshammer und Peter Mörtenböck.

 

Text: Martin Kohlberger – 23. November 2020
Collage: Platform Austria © Centre for Global Architecture 2020

 

Mit dem Titel «How will we live together» will die 17. Architekturbiennale Venedig 2021 und ihr Kurator Hashim Sarkis das Zusammenleben grundlegend hinterfragen. Vielleicht hat er die Corona-Epidemie geahnt, als er die Frage stellte? Nachdem Reisebeschränkungen und Sorgen über die Gesundheit von Ausstellenden und Besuchenden nahelegten, die SChau zu verschieben, soll sie nun am 2. Mai 2021 eröffnet werden. Bis es soweit ist, präsentieren sich alle Pavillons der einzelnen Länder bereits online in Sneak Previews der Öffentlichkeit. In regelmässigen Abständen und alphabetischer Reihenfolge werden in den nächsten Monaten auf der Website der Biennale di Venezia alle Pavillons mit Interviews, Kurzvideos, Podcast-Beiträgen und Bildern vorgestellt. Den Beginn machen die Kuratoren des Österreichischen Pavillons.

 

Digitale Plattform
Passend zu aktuellen Entwicklungen beschäftigt sich der Österreichische Pavillon auf der nächsten Architekturbiennale in Venedig mit digitalen Plattformen und wie diese unser Zusammenleben beeinflussen. Dabei dreht sich alles um Algorithmen und User*innen, die auch im Mittelpunkt des Projekts stehen. Welche Zugänge eröffnen diverse Plattformen und Social Media-Kanäle und wie überlagern sie bereits jetzt unser Leben mit weiteren Ebenen. Helge Mooshammer und Peter Mörtenböck stellen ihre Arbeiten am Pavillon in einem kurzen Video vor.
Noch nicht absehbar ist, wie sich die Biennale langfristig ändern wird. Wird sie ebenso zu einer digitalen Plattform? Welchen Einfluss eine Pandemie auf grosse Kunstevents und internationale Ausstellungen hat, wird sich erst zeigen. Wir hoffen, dass nicht auch die zweite Corona-Welle auch dem zweiten Anlauf der Ausstellung den gar aus macht und sie mit den Previews nicht bereits zu Ende sein wird.

 

> Über die Entscheidung der Jury für die Kuratierung des Österreichischen Pavillons berichtete archithese im April 2019.

> Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer schrieben in archithese 6.2014 Die Architektur Europas über Ursachen und Wirkungen von Protestkulturen.

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