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Skizzenbücher als Inspirationsquelle

Obra architects geben mit einer Schau in der Architektur Galerie Berlin Einblicke in ihre Entwurfsprozesse. Sie zeigen Tableaus aus herausgetrennten Seiten ihrer Skizzenbücher.

 

Text: Elias Baumgarten – 13.9.2016
Skizzen / Bilder: Obra architects

Während die Öffentlichkeit Architekturen gemeinhin als fertige Objekte wahrnimmt, die der Aneignung und Konsumation offen stehen, bedeutet die Fertigstellung eines Gebäudes für Architekturschaffende den Abschluss eines langen Prozesses und einer tiefen Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe und dem Ort, bei der viel Leidenschaft und Arbeitszeit investiert wurde. Doch nicht jeder Entwurf ist eine genuin neue Idee. Oft fliessen in Erfahrungen aus älteren Projekten ein. Architekt ist für Pablo Castro und Jennifer Lee von Obra architects daher einen «permanenter kultureller Reflexionsprozess».

In einer Schau, die bis zum 22. Oktober 2016 in der Architektur Galerie Berlin in der Karl-Marx-Allee 96 zu sehen ist, zeigen die beiden ihre Skizzenbücher. Im Sinne der surrealistischen Praxis des «Cadavre Exquis» stellen Castro und Lee diese allerdings nicht einfach zum Druchblättern bereit, sondern haben sie zerlegt und auf grossen Tableaus neu zusammengesetzt, so dass sich für die Besucher zahlreiche Assoziationen ergeben und Querverbindungen sichtbar werden.

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