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Woodkid, Filmstill aus: Volcano (© Green United Music)

Science-Fiction – Call for Papers

Auf der Architekturbiennale in Venedig wird derzeit das Handwerk gefeiert. Statt in den Kanon einzustimmen, schiesst archithese genau in die Gegenrichtung und fragt nach dem Potenzial von High-Tech und Wissenschaft für die Architektur. Was als Provokation gegen den Zeitgeist erscheinen mag, soll jedoch eine Debatte ankurbeln, wie Wissenschaft, Forschung und Visionen mit Wunschvorstellung zu Gesellschaft und Beständigkeit in Einklang gebracht werden können – um Architektur und Gesellschaft weiterzubringen. 

 


Text: Jørg Himmelreich – 9.6.2016


Das 20. Jahrhundert hat unzählige Zukunftsvisionen hervorgebracht, in Büchern und Filmen. Der Architektur, oder besser gesagt dem Entwerfen visionärer oder utopischer Welten kam dabei eine handlungstragende Funktion zu. Ein versunkene Welt? Denn derzeit dominiert in der Architektur eher eine Suche nach dem Beständigen und nach Kontinuität-suggerierenden. archithese fragt: «Whatever happened to Utopia?» und reflektiert den Geist des Aufbruchs einer Zeit, in der die Entwürfe neuer Welten mit exotischen Formen, Konstruktionen, Farben und Materialien noch als Inspirationsquelle dienten. 
Das Science-Fiction-Genre bietet noch immer Projektionsflächen für Utopien, Dystopien, Träume, Albträume und Fantasien – auch für den Architekturdiskurs. Es erlaubt das Durchspielen möglicher Entwicklungen, auf die in Zukunft vielleicht reagiert werden muss, und kann dazu anspornen, (wieder) Visionäres zu wagen.

 

Wir freuen uns auf  Textvorschläge für das Heft.
archithese «Science-Fiction» erscheint am 1. Dezember 2016.
Abstracts senden Sie bitte kurzfristig bis zum 19. Juni an joerg.himmelreich@archithese.ch.

 

Unsere Empfehlung

archithese 4.2016

Science-Fiction


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