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San Rocco

San Rocco war ein Magazin über Architektur, geschrieben von Architekt*innen für Architekt*innen – sozusagen für Gleichgesinnte. Bereits bei der Gründung war klar, dass die Lebensdauer des Magazins auf fünf Jahre beschränkt sein sollte. Es gab einen Fünfjahresplan, der die ungefähren Themen der 15 Ausgaben festhielt. Der Start war 2010 das Heft null, Innocence, als Abschluss wähle man im Frühling 2019, somit erst knapp neun Jahre später als ursprünglich geplant, den passenden Titel Muerte.

 

Text: Maria Conen – 28.10.2021

 

Nahezu eine Dekade prägte San Rocco somit den Architekturdiskurs und damit eine junge Generation von Architekt*innen, auch in der Schweiz. Die Herausgebenden hatten dabei nicht den Anspruch, ein intellektuelles, problemlösendes Magazin zu konzipieren, der Fokus lag vielmehr im Aufbauen eines Netzwerks und in der Funktion als Plattform. «San Rocco believes that architecture is a collective knowledge, and that collective knowledge is the product of a multitude». In einem eng gefassten grafischen Rahmen fokussierte das Magazin auf Debatten über Form und Ästhetik und traf damit den Zahn der Zeit. San Rocco gab sich grafisch hochfertig, unterhaltsam, frisch, offen und leicht und beeinflusste nicht zuletzt mit der prägnanten Gestaltung eine Vielzahl von Folgezeitschriften. Warum ein solches Magazin dennoch in der heutigen Zeit kaum noch denkbar wäre, erklärt Maria Conen in der aktuellen archithese-Ausgabe Umbrüche.

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> Für das Heft Chile traf sich die Redaktion 2019 mit Vertreter*innen der jungen Architekt*innengeneration vor Ort. Auch dort wird die Architektur als «Common Field of Knowledge» angesehen.

> Über Bündnisse und Allianzen brachte archithese 2014 ein Heft auf den Markt.

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