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Minimax

Mit minimalen Eingriffen an der denkmalgeschützten Substanz des Bauernhauses an der Tobelhofstrasse in Zürich-Hottingen, geht raumfalter auf die Bedürfnisse einer Wohngemeinschaft ein und räumt maximalen Komfort in die bald hundertjährigen Gemäuer.

 

Autorin: Anne-Dorothée Herbort  – 28.2.2017
Pläne: raumfalter

Das fast hundertjährige denkmalgeschützte Bauernhaus steht direkt an einer stark befahrenen Strasse am Stadtrand von Zürich. Seit den 1970er-Jahren gehört es der Stadt und wird zur Zeit an eine Wohngemeinschaft vermietet. Der sanierungsbedürftige Zustand der Bauten zwang zu einer Renovation. Das Planerwahlverfahren haben raumfalter mit einem minimalen Eingriff gestern für sich entschieden.
Das Team der drei Zürcher Architekten beeindruckte die Jury durch ihren grossen Respekt gegenüber der denkmalgeschützten Substanz. Die ehemalige Waschküche wird neu als Küche und zentralen Gemeinschaftsraum genutzt. Alle Eingriffe und Einbauten erfolgen sensibel und reversibel. Die Grundrisse überzeugen durch eine klare Trennung von Tag- und Nachtbereich und der Entflechtung von privaten und gemeinschaftlichen Wohnbereichen, ohne die bestehende Kammerung zu verändern. Die nötigen bauphysikalischen Anpassungen erfolgen im Innenraum, tangieren den äusseren Charakter des ehemaligen Bauernhauses nicht und machen es fit für ein paar weitere Dekaden.

 

> raumfalter halten am 21. Juni 2017 einen Kurzvortrag im Rahmen einer archithese kontext-Veranstaltung im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich über den Umbau des Gemeindehauses in Horw.

> archithese 2.2017 Neues Feingefühl befasst sich mit Gestaltungen, die Sensibilität für ihren Kontext und kraftvolle architektonische Setungen ausbalancieren.

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