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Kommende Welten

Die Zusammenführung von Stadtplanung und Science-Fiction birgt grosse Potenziale – so formuliert es eine Forschungsgruppe der BTU Cottbus-Senftenberg. In der aktuellen archithese Science-Fiction erfahren Sie, was der Urbanismus-Diskurs vom Science-Fiction-Genre über gesellschaftliche und urbane Entwicklungen lernen kann.

 

Text: Anne-Dorothée Herbort – 15.12.2016
Bild: Christian Hecker, Gates to Elysium, 2009

 

Impulse für die Stadtplanung
Städte sind seit jeher Projektionsflächen für utopische und dystopische Ideen und spielen daher in Science-Fiction-Filmen, Comics und Büchern eine zentrale Rolle. Dort werden sie sehr differenziert dargestellt und nehmen unterschiedliche Formen an: mal bedecken sie ganze Kontinente, mal fliegen sie durch das Weltall, sind ins Innere der Erde versenkt, unter Kuppeln geschützt oder in Hochhaustürmen konzentriert. Es gibt wenige Science-Fiction-Werke mit dem Handlungsort Erde, die nicht zumindest zeitweise in Städten spielen. Dass Städte so wichtig für die Science-Fiction sind, liegt nicht einfach daran, dass die Vorstellung von fliegenden Autos vor Wolkenkratzern eine ikonografische Karriere gemacht hat, sondern ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass Städte ganz wunderbar anderen Raumstrukturen entgegengestellt werden können. Konflikte zwischen Stadt und Land oder Stadtzentrum und Peripherie sind in der Science-Fiction ein beliebtes Motiv. Die Mehrheit der Science-Fiction Darstellungen geht ins Extreme, doch gerade dadurch können sie zur Inspirationsquelle und zum Motor für Gedankenexperimente werden.

Im aktuellen Heft archithese 4.2016 Science-Fiction finden Sie den kompletten Artikel «Kommende Welten» der Forschungsgruppe.

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