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ISOS-Buchreihe zum Kanton Zürich

Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht drei neue Bände in der Sammlung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz. Die Werke behandeln die Ortsbilder in den Zürcher Regionen Weinland, Winterthur und Umgebung sowie die Stadt Zürich. Sie beschliessen die ISOS-Buchreihe.

 

Text: Anne-Dorothée Herbort – 17.1.2017
Bild: Bundesamt für Kultur, ISOS – Kanton Zürich, 2017

 

Die neuen ISOS-Bände dokumentieren die zürcher Siedlungsvielfalt. Sie beinhalten nebst den Städten im Kanton – seit dem 1. Oktober 2016 ist auch die Hauptstadt aufgenommen – vorwiegend ländliche Ortsbilder.
Gestützt auf das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz erstellt der Bund seit bald 40 Jahren das Bundesinventar ISOS. Es ermöglicht einen Überblick in das Siedlungsgefüge und die Siedlungsentwicklung der Schweiz gibt Hinweise zu möglichen Weiterentwicklungen. Ziel der Inventarisierung ist das baugeschichtliche Erbe auch für die kommenden Generationen zu erhalten. Als einziges gesamtschweizerisches Instrument der Denkmalpflege dieser Art, ermöglicht das ISOS anhand einer wissenschaftlichen Methodik die Entwicklung eines Ortes zu verstehen und verschiedene Siedlungsformen untereinander zu vergleichen.



Am Dienstag, 24. Januar 2017, veranstalten das Bundesamt für Kultur gemeinsam mit der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung und dem Schweizer Heimatschutz eine Tagung zum Thema Das ISOS und die gebaute Schweiz von morgen. Die Tagung möchte Wege und Strategien aufzeigen, wie das kulturelle Erbe der Dörfer und Städte in die Zukunft geführt werden kann. Sie findet im Kultur und Kongresshaus Aarau statt.

 

> André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartementes, informiert in einem ausführlichen Gespräch mit archithese, welche Auswirkungen die Aufnahme der Stadt Zürich ins Bundesinventar auf die städtebaulichen Entwicklungen und die Verdichtung nach Innen für die Kantonshauptstadt haben wird.  

 

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