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Gitterimprovisation und Wasserklang

Konzerte müssen nicht immer in festlichen Sälen gespielt werden: Die Biennale ZeitRäume Basel lässt Musik an unkonventionellen Orten erklingen.

 

Text: Cyrill Schmidiger – 10.9.2017
Fotos: Anna Katharina Scheidegger

 

In seiner zweiten Ausgabe führt das Festival ZeitRäume Basel – Biennale für Neue Musik und Architektur unter die Erde, hoch hinaus und über die Landesgrenzen hinweg. Typische Konzertorte bespielt sie nicht. Vielmehr stehen ungewöhnliche Räume im Zentrum – so ein Hallenbad, ein Möbelgeschäft oder das Dach eines Werkraums. Mit den speziellen Orten geht ein ausgesuchtes musikalisches Programm einher – so auch ein Konzert mit Wasserklängen oder sogenannte Gitterimprovisationen. Aufwändige Neuproduktionen, über 30 Uraufführungen und selten zu hörende Klassiker der Neuen Musik sind zu erleben.
In der Allgemeinen Gewerbeschule hat das Basler Architekturbüro Miller & Maranta zudem gemeinsam mit zeitgenössischen Komponisten eine besondere räumliche Konzertsituation entwickelt. Helena Winkelman schickt das Publikum hingegen auf die Strasse: Mit ihrer Komposition Road Runner geht es in historischen Postautos durch das Baselbiet, nach Deutschland und Frankreich. Die bemerkenswerten Kombinationen von Musik, Raum und Architektur nehmen die musikalische Offenheit des Festivals auf. Neugierige Augen und Ohren dürfen sich also freuen!

 

ZeitRäume Basel – Biennale für Neue Musik und Architektur läuft vom 16. bis 24. September 2017. An über 20 Orten in und um Basel finden 70 Veranstaltungen statt. archithese engagiert sich als Medienpartnerin.

Veranstaltung

Inside Monadnock

Job Floris spricht am 12. Okotber 2017 im Rahmen von archithese kontext im Architekturforum Zürich.

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