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Dis-Oriented – Li Tavor

Li Tavor war 2018 Teil des Teams, das den Beitrag im Schweizer Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltet hat und dafür den goldenen Löwen gewann. Beim kleinen archithese kontext-Symposium «Undoing Architecture» hat sie ihr Spiel mit der räumlichen Orientierung neu gelesen. Architektur ist ein Medium und Trägerin unzähliger Informationen und Zeichen. Als solches kommuniziert sie Alltagspraktiken, kulturelle Codes und Gesten die von einer binären Geschlechterverteilung geprägt sind. Wie Alice im Wunderland über eine Schwelle in andere Dimensionen zu stolpern, versetzt einen in Desorientierung und lässt scheinbar bekannte Objekte plötzlich unvertraut, schief und krumm erscheinen.

Der kontext-Event «Undoing Architecture» erläuterte den Wert von Queerness für die Architektur und versuchte verfestigten Normen etwas entgegenzustellen, in der Hoffnung Alternativen für unsere binäre Gegenwart mit den überall wiederkehrenden Protokollen aufzeigen zu können. Was kann die Debatte um Queerness – ausgehend von der Gender-Debatte letztlich für den gegenwärtigen und zukünftigen politischen Raum aussagen?

 

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