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Ruinen – vom Case Study House zur Antivilla

Arno Brandlhuber hält am 7. Dezember 2017 um 18.30 Uhr einen Werkvortrag im Schaudepot des Vitra Design Museums in Weil am Rhein (Charles-Eames-Strasse 2). Darin wird er ausloten, inwiefern die Arbeit mit zerfallenden Architekturen eine lohnende und nachhaltige Praxis ist.

 

Text: Elias Baumgarten – 13.10.2017

 

Der in Berlin ansässige Architekt Arno Brandlhuber gilt als einer der originellsten und kritischten Denker der Architekturszene. Er mischt sich in politische Diskurse ein, hinterfragt dem Luxus gewidmete Baustrukturen und kämpft gegen bauliche Verordnungen und Restriktionen an. 
Im Werkvortrag spricht Brandlhuber, der ab Herbst an der ETH Zürich unterrichtet, über Ruinen. Welches Potenzial steck in Gebäuden, die vom Zahn der Zeit bis auf die Tragstrukturen abgenagt wurden? Ist die Arbeit mit ihnen eine nachhaltige architektonische Praxis?

 

Mit der Veranstaltung feiert archithese 4.2017 Ruinen Vernissage. Der Event ist ein Kooperationsprojekt mit dem Vitra Design Museum und der Firma Jansen. Der Eintritt ist frei.

 

> In archithese 3.2017 Ruinen lesen Sie ein ausführliches Interview mit Arno Brandlhuber.

> Brandlhuber hinterfragt Normen im Wohnbau. Zusammen mit Markus Emde hat er in 2015 die Studie 4RMD formuliert, die aufzeigen soll, welche Potenziale in einem Zurückfahren von Standards schlummern würden.

> Leisere Töne in Sachen Deregulierung schlug Brandlhuber zusammen mit Christopher Roth im März 2016 mit der Schau Legislating Architecture an.

> Im Mai 2017 wurde bekannt, dass Brandlhuber als einer von vier neuen Lehrern an die ETH Zürich berufen wird und dort ab Herbst unterrichtet.

> In archithese 3.2014 Neomanie – Langeweile erläutert der Essay «Die Faszination des Unfertigen» die Architektur des Büros Brandlhuber+.

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