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Das aktuelle Heft: Landart | Erdarchitektur

Wie sich Architektur zum Baugrund verhält, ist eine zentrale Frage, die so alt ist wie die Disziplin selbst. Auch wenn die Vorstellung vorherrscht, dass Objekte «in» die Landschaft gesetzt werden, sind in jüngster Zeit (wieder) diverse Bauten entstanden, bei denen kaum oder gar nicht zwischen Architektur und Landschaft sowie zwischen Konstruktion und Grund unterschieden werden kann. archithese 4.2018 Landart |Erdarchitektur geht diesem Phänomen nach und spannt damit einen Bogen auf zwischen Kunst, Landschaftsgestaltung und Architektur.

 

Es gibt einen Austausch und eine gegenseitige Befruchtung von Landart und Architektur. Entwerfer und Künstler greifen voneinander Ideen und Konzepte auf und spielen diese weiter. Im Dezemberheft der archithese zeigen wir Bau- und Kunstwerke, die eine Schnittstelle zwischen den beiden Bereichen formulieren und lassen Protagonisten beider Disziplinen zu Wort kommen. Zugleich besprechen wir aktuelle Bauten, die mit der Topografie verschnitten wurden, in den Baugrund eingraben sind oder Erinnerungen an Höhlen und geologische Formationen wecken. Zu Wort kommen RCR Arquitectes, Ensamble Studio und Diébédo Francis Kéré. Sie sprechen über ihr Verständnis von Architektur, Topografie, Natur und Kunst, sowie den Umgang mit verschiedenen Materialien – von Lehm über Beton bis hin zu Kunststoff und Stahl. Zudem portraitieren wir Francisco und Manuel Aires Mateus, die häufig mit kraftvollen geometrischen Formen und höhlenartigen Räumen operieren.

 

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