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Common Luxury

 
Text & Flyer: Schweizerisches Architekturmuesum – 19.9.2016
 
Wenn wir an Luxus denken, denken wir meistens an individuellen Reichtum. Je unerreichbarer diese exklusive Form von Luxus für die Mehrheit der Gesellschaft wird, desto stärker bildet sich heute ein neues Verständnis von Luxus heraus, das sich nicht mehr durch individuellen Besitz und dessen Repräsentation definiert, sondern durch kollektive Teilhabe an Gütern und Leistungen.
 
Die Sharing Economy bringt eine Vielfalt kollektiver Interaktionen hervor: Carsharing, Booksharing, Foodsharing, Wohnungstausch, Kleidertausch etc. Privater Besitz ist immer weniger attraktiv, während das Prinzip der Teilhabe dagegen oft konkrete Vorteile aufweist. Mit diesem Zeitgeistphänomen erleben wir gewissermassen die Renaissance des Gemeinsinns, des Kollektiven und Öffentlichen.
 
Auch in der Architektur wächst das Verständnis für das Gemeinschaftlichen und das Teilen sowie die Bedeutung öffentlichen Raums als kritische Bedingung demokratischer Gesellschaften. Im Rahmen des Symposiums berichten Architektinnen und Architekten aus neun Ländern, wie «gemeinschaftlicher Luxus» durch die steigende Bedeutung der «commons» (Gemeingüter wie zum Beipsiel die Allmende) immer mehr zu einem Attribut zeitgenössischer urbaner Lebensformen wird.
 
Die teilnehmenden Referenten sind:
 
– Jack Self von Real Estate Architecture Laboratory
– Max Turnheim von UHO Architects
– Elena Schütz / Julian Schubert / Leonard Streich von Something Fantastic
– Matias Echanove / Rahul Srivastava von Urbanology
– Felipe de Ferrari / Kim Courrèges von Plan Común
– Georgeen Theodore von Interboro
– Maria Claudia Clemente / Francesco Isidori von Labics
– Anne Kaestle von Duplex Architekten
– Anna Puigjaner von MAIO
 
 
Das Symposium findet am 24.9.2016 in der Voltahalle in Basel (Voltastrasse 27) statt. Los geht es um 9.30 Uhr. Mehr Informationen erwarten Sie auf der S AM-Homepage.

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